Wer sich fordert, soll gefördert werden

Auszüge aus dem Pressetext des deutschen Bundestag zur Änderung des Aufstiegs-Bafög ab 01.08.2020

Berufliche Weiterbildung hat in Deutschland Priorität. Denn ein Spitzenland braucht Spitzenpersonal. Digitalisierung, Globalisierung und ein stärker werdender Wettbewerb: Um das zu meistern, brauchen wir die Besten. Wir brauchen Meister, Fachwirte, Techniker, Betriebswirte und Erzieher.
Das neue Aufstieg-BAföG ermöglicht den Aufstieg auf der Karriereleiter Schritt für Schritt – auf allen drei Fortbildungsstufen bis auf ‚Master-Niveau‘. Und auch die finanzielle Unterstützung wird deutlich angehoben. Denn eine Karriere darf nicht an den finanziellen Möglichkeiten scheitern – und auch nicht an privaten Verpflichtungen. Deshalb passen wir insbesondere die Unterhaltsförderung an. Sie muss künftig nicht zurückgezahlt werden. Und es geht noch mehr: Existenzgründern erlassen wir künftig das Restdarlehen für die Fortbildungskosten komplett. Ihnen wollen wir einen schuldenfreien Start in die Selbständigkeit ermöglichen.
Mit dem neuen Aufstiegs-BAföG geht man einen weiteren Schritt, um berufliche Bildung noch attraktiver und flexibler zu machen.
Nun zeigen wir erneut: „Berufliche Bildung ist genauso wichtig wie akademische Bildung.“
Mit dem 4. AFBGÄndG können sich die Geförderten ab dem 01.08.2020 auf höhere Zuschussanteile, höhere Freibeträge und höhere Darlehenserlasse freuen:

  • die stufenweise Förderung bis auf „Master-Niveau“ wird eingeführt,
  • die Unterhaltsförderung für Vollzeitgeförderte wird zu einem Vollzuschuss ausgebaut,
  • der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende wird von 130 Euro auf 150 Euro erhöht,
  • der Zuschussanteil zum Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren wird von 40 Prozent auf 50 Prozent erhöht,
  • der Belohnungserlass steigt von 40 Prozent auf 50 Prozent,
  • die sozialen Stundungs- und Sozialerlassmöglichkeit für
Geringverdiener werden erweitert,
  • bei Existenzgründung erfolgt ein vollständiger Erlass der Darlehensschuld.

Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, sogenanntes Aufstiegs-BAföG) werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Alters bei der Teilnahme an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell unterstützt. Sie erhalten einkommensunabhängig einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich einkommensabhängig einen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges KfW-Darlehen. Seit Bestehen des AFBG (1996) konnten so rund 2,8 Millionen berufliche Aufstiege zu Führungskräften, Mittelständlern und Ausbildern für Fachkräfte von morgen mit einer Förderleistung von insgesamt rund 9,2 Milliarden Euro ermöglicht werden. 2018 wurden rund 167.000 Personen mit dem AFBG unterstützt.

Mit dem am 01.10.2010 in Kraft getretenen „23. Änderungsgesetz zum BAföG“ gelten auch bei Aufstiegsfortbildungen deutlich verbesserte Förderkonditionen. Die Bedarfssätze und Freibeträge sind – wie im BAföG auch – um 2 Prozent und die Freibeträge um 3 Prozent angestiegen; die eingetragenen Lebenspartnerschaften wurden den Ehegatten gleichgestellt.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Gesetzgeber hierbei eine Zertifizierungspflicht für Fortbildungsträger „eingebaut” hat.

Um die Qualität der Fortbildung sicherzustellen wird ab dem 01.07.2010 von Fortbildungsträgern verlangt, ein Qualitätszertifikat vorzulegen. Ohne dieses Zertifikat besteht keine Möglichkeit für Fortbildungswillige, eine Förderung nach dem 2. AFBGÄndG zu erhalten.

Selbstverständlich ist das Qualitätsmanagementsystem der Trainergie Wirtschaftsakademie nach DIN EN ISO 9001:2008 mit der Zertifikats-Registrier-Nr. I-1115-1 zertifiziert.

Und nachfolgend wollen wir kurz darstellen, welche Vorteile sich somit bei einem Trainergie-Studium für Sie ergeben.

Gefördert werden …

… unter anderem folgende Fortbildungsmaßnahmen, die mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen:

  • Vollzeitmaßnahmen,
  • Teilzeitmaßnahmen,

soweit die Lehrveranstaltungen innerhalb von acht Monaten nicht weniger als 150 Unterrichtsstunden umfassen, und die Maßnahme in 48 Kalendermonaten abschließt.

Gefördert werden maximal 48 Monate.

Die Förderung beinhaltet …

… einen vom Einkommen unabhängigen Maßnahmebeitrag (die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren), bestehend aus einem Zuschuss von 50% (dem so genannten Aufstiegs-BAFÖG) und einem zinsgünstigen Darlehen von 60%.

Wird die Prüfung bestanden …

… werden dem Teilnehmer – bei Inanspruchnahme des Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren – 50% des zu diesem Zeitpunkt noch nicht fällig gewordenen Darlehens erlassen.

Das bedeutet, …

… dass man mit Inanspruchnahme von Förderung und Darlehen auf eine Förderungshöhe von insgesamt über 75% der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren kommen kann.

Sämtliche Fachwirt-Studiengänge …

… sind IHK-geprüft und entsprechen den Gesetzmäßigkeiten des Berufsbildungsgesetzes. Sie erfüllen alle für die Inanspruchnahme von Aufstiegs-BAFÖG, Förderungen nach dem SGB II und SGB III sowie Berufsbildungswochen notwendigen Voraussetzungen.

Zusätzlich …

… profitieren Alleinerziehende von einem monatlichen Kinderbetreuungszuschuss von € 150,– pro Kind unter 10 Jahren.

Weitere Informationen erhalten Sie …

  • beim Bundesmisterium für Bildung und Forschung
  • bei der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (Nbank)

Das Merkblatt und die Antragsformulare finden Sie hier.

Und wir von Trainergie …

… beraten und unterstützen Sie individuell und persönlich, damit Sie in den Genuss aller staatlichen Förderungsmöglichkeiten kommen.